Die besten Duobälle für eine entspannte Massage

Was zeichnet den Duoball aus?

Wenn Du Dich für eine Massage interessierst und Deine Muskeln tief bearbeiten willst, wirst Du wahrscheinlich entweder auf eine Massagerolle oder auf einen Massageball gestoßen sein. Diese beiden Produktgruppen sind hervorragend geeignet, um die Muskeln zu lockern und die Durchblutung zu fördern.

Schwierig wird es hingegen, wenn Du im Bereich der Wirbelsäule arbeitest. Hat sich eine schmerzhafte Stelle ganz nah an den Wirbeln eingenistet, kann es kompliziert werden, diese mit einer Rolle zu bearbeiten. Der Druck wird hierbei nicht auf die Muskulatur, sondern auf den Wirbel gegeben, was eigentlich vermieden werden sollte.

Als praktische Lösung bietet sich der Duoball an. Dieser sieht ähnlich aus, als wären zwei Massagebälle miteinander verbunden. Die Einkerbung in der Mitte erlaubt es Dir, dass der Duoball entlang der Wirbelsäule geführt wird. Die Wirbel werden nicht dem Druck ausgesetzt, sondern ausschließlich die Muskulatur bearbeitet.

Leidest Du häufig unter Verspannungen in der Nähe der Wirbelsäule, zum Beispiel am Hals oder dem Nacken, ist der Duoball wesentlich besser geeignet. Mit diesem massierst Du präzise die umliegende Muskulatur, ohne die Wirbel zu belasten.

Beim Duoball handelt es sich um einen geschützten Begriff der Firma Blackroll. Daher wirst Du diese Form der Massagegeräte auch unter Namen wie: Peanut Ball oder Twin-Ball finden. Die Wirkung ist aber eine ganz Ähnliche und leidest Du unter Verspannungen in diesem Bereich, ist solch ein Ball ein hervorragendes Hilfsmittel.

Wofür wird der Duoball eingesetzt?

Sitzt Du viel im Büro oder betreibst einen anstrengenden Sport, wirst Du mit der Zeit merken, dass Verspannungen auftreten. Verantwortlich sind hierfür die Faszien, welche ein Teil des Bindegewebes darstellen. Diese verkleben und erfüllen nicht mehr ihre eigentliche Aufgabe. Die Muskulatur fühlt sich weniger flexibel an und Schmerzen können auftreten.

Die Aufgabe des Duoballs besteht nun darin, die Verklebungen zu lösen. Dafür wird der Ball entlang der Wirbelsäule geführt. Triffst Du auf einen Punkt, welcher sich besonders schmerzhaft anfühlt, verweile kurz auf diesem. Nach der Anwendung wird dieser Punkt als deutlich weniger schmerzhaft wahrgenommen.

In erster Linie ist die Bearbeitung der Wirbelsäule möglich. Vor allem der Nacken und der untere Lendenwirbelbereich sind häufigen Verspannungen ausgesetzt. Hierfür ist die Form des Duoballs perfekt geeignet.

Nicht so gut geeignet ist der Ball hingegen, wenn Du die Muskulatur abseits der Wirbelsäule bearbeiten möchtest. Hier wird die Form als hinderlich wahrgenommen und die Massage ist nicht so einfach möglich. Hier sind normale Noppenbälle deutlich im Vorteil.

Der Duoball ist also ein sehr spezialisiertes Massagegerät, welches sich optimal Deiner Wirbelsäule anpasst. Leidest Du öfter unter Problemen in der Region, ist der Duoball ideal für Dich.

Wie wendest Du ihn am besten an?

Die Anwendung des Duoballs ist vergleichbar mit der gewöhnlichen Massagerolle. Du suchst Dir einen rutschfesten Untergrund und legst den Ball auf den Boden. Danach legst Du Dich mit Deinem Körpergewicht auf den Ball.

Wichtig ist hierbei, dass Du die optimale Position findest und die Einkerbung sich genau über der Wirbelsäule befindet. Schließlich soll eine Belastung der Wirbel vermieden werden. Es soll nur die Muskulatur bearbeitet werden.

Hast Du den Duoball genau unter die Wirbelsäule gelegt, verlagerst Du das Gewicht auf den Ball. Je mehr Gewicht Du auf den Ball legst, desto intensiver wird die Massage. Zu Anfangs kann die Massage noch etwas unangenehm und auch schmerzhaft sein. Dies ist durchaus normal und zeigt, dass Deine Muskulatur von der Massage profitieren wird. Du solltest aber nicht Deine Schmerzgrenze überschreiten.

Nun rollst Du den Ball langsam über die Problemregion. An einer schmerzhaften Stelle verweilst Du etwas länger und löst auf diese Weise den Triggerpunkt. Du solltest selber einschätzen, wann die Massage seine Wirkung erzielt hat.

Führe die Massage mehrmals in der Woche und regelmäßig durch. Selbst wenn die Verspannungen gelöst wurden, ist die Anwendung nützlich, um Verletzungen vorzubeugen. Durch die aufgelockerte Muskulatur verhinderst Du, dass Verspannungen wieder auftreten.

Welche Größe ist für Dich geeignet?

Bei der Wahl des passenden Balles bieten die Hersteller verschiedene Größen an. Diese variieren häufig zwischen 8 und 12cm. Welche Variante für Dich besser geeignet ist, hängt vor allem von der Anwendung ab.

Ein größerer Ball bietet mehr Auflagefläche. Du wirst also eine größere Fläche der Muskulatur gleichzeitig massieren. Das Körpergewicht verteilt sich besser und dadurch wird der große Ball als weniger schmerzhaft empfunden. Dies vor allem für Bereiche der Lendenwirbelsäule von Vorteil.

Mit den kleineren Varianten kannst Du präziser arbeiten und einen größeren Druck ausüben. Dies ist im Bereich der Schulterblätter und des Nackens hilfreich. Der große würde keine punktgenaue Massage zulassen.

Möchtest Du den unteren Lendenbereich bearbeiten, ist der große Ball besser geeignet. Für eine präzise Massage wähle lieber die kleine Variante.

Die meisten Hersteller bieten die Massagebälle aber ohnehin im Set an, sodass Du beide Größen testen und entscheiden kannst, welche für Dich besser geeignet ist.

Die unterschiedlichen Härtegrade

Um die verklebten Faszien zu lösen und die Durchblutung zu fördern, muss der Ball eine gewisse Härte besitzen. Nur wenn genügend Druck ausgeübt wird, wird eine Tiefengewebsmassage erreicht.

Wenn Du bereits gewöhnliche Massagen durchgeführt hast, wirst Du merken, wie „grob“ der Masseur dabei zur Sache geht. Dies ist notwendig, um einen positiven Effekt zu erzielen. Es ist also durchaus normal, dass der Beginn der Anwendung leicht schmerzhaft wahrgenommen wird.

Beim Kauf solltest Du daher nicht unbedingt die weichste Variante wählen. Als hochwertiger und effektiver werden in der Regel die Duobälle von Blackroll empfohlen. Diese sind sehr formstabil und kommen auch mit hartnäckigen Verspannungen gut zurecht.

Leidest Du hingegen nur unter geringfügigen Verspannungen, ist auch der Kauf eines weicheren Balles möglich. Mit diesem kannst Du die Muskulatur massieren und den Verspannungen vorbeugen.

Möchtest Du aber den höchsten Effekt erhalten, sind die Bälle von Blackroll zu empfehlen.

Achte auf das passende Material

Entscheidend für die wahrgenommene Härte ist vor allem das Material. Die Duobälle bestehen in den meisten Fällen aus einem expandierfähigen Kunststoff (EPP). Eine Abweichung stellt der Ball aus reinem Naturkork dar.

Beim Kauf solltest Du darauf achten, dass die Produkte schadstofffrei hergestellt wurden. Schließlich berühren diese Deine Haut und es sollte zu keinen unschönen Reaktionen kommen. Auch chemische Treibmittel sollten bei der Produktion vermieden werden.

Zudem ist es vorteilhaft, wenn das Material geruchlos und widerstandsfähig ist. Die Reinigung erfolgt im Anschluss an die Übungen mit einem feuchten Lappen. Bälle aus EPP erfüllen diese Anforderungen und sind gut für die Übungsausführung geeignet.

Schmerzt der untere Rücken, der Bereich zwischen den Schulterblättern oder den Nacken, ist der Duoball ein effektives Massagegerät, um ausschließlich die Muskeln zu massieren und die Wirbelsäule zu schützen.