Verbessere Deine Agilität mit diesen halben Igelbällen



Was ist ein halber Igelball?

Igelbälle gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Damit eröffnen sie neue Möglichkeiten, wenn es um die Selbstmassage geht. Mit einer Massagerolle lässt sich eine Muskelpartie sehr intensiv bearbeiten. Der halbe Igelball entspricht eher einem Noppenball.

Der Noppenball ist aus weichem Kunststoff gefertigt und an der Oberfläche befinden sich die flexiblen Noppen. Mithilfe der Noppen kannst Du eine Massage ausführen und von der Wirkung profitieren. Es lässt sich etwa die Durchblutung fördern und der Stoffwechsel anregen. Auch um den Muskel zu lockern und Verletzungen vorzubeugen, sind solche Ausführungen gut geeignet.

Halbe Igelbälle hingegen sind etwas anders gestaltet. Es handelt sich hierbei nicht um einen komplett runden Ball, sondern er verfügt über eine flache Seite. Die flache Seite ist teilweise noch mit einer rutschfesten Oberfläche ausgestattet. Dadurch bleibt der halbe Igelball stabil auf dem Untergrund und verrutscht nicht.

Das Besondere am halben Igelball ist, dass dieser für unterschiedliche Anwendungen geeignet ist. Du kannst ihn entweder zur Selbstmassage verwenden oder um die Beweglichkeit zu verbessern.

Dies solltest Du vor dem Kauf beachten und das passende Modell wählen. Von den Härtegraden und Größen gibt es eine größere Vielfalt, als dies bei den gewöhnlichen Noppenbällen der Fall ist.

Die meisten halben Igelbälle verfügen über einen Durchmesser von 16cm und einer Höhe von ca. 9cm. Damit sind sie nur bedingt für die Selbstmassage geeignet. Vielmehr dienen sie zur Verbesserung der Beweglichkeit. Du kannst Dich mit dem gesamten Gewicht auf den halben Igelball stellen und wirst merken, wie fordernd der Untergrund ist. Dieser ist in Bewegung und Du musst die Balance halten.

Daher liegt ein Hauptunterschied zum kleinen Igelball, dass der halbe Igelball eher für die Verbesserung der Beweglichkeit eingesetzt wird.

Wofür lässt sich der halbe Igelball nutzen?

Normalerweise wird der Igelball als Massagegerät betrachtet. Die Noppen stimulieren die Haut und fördern die Durchblutung. Beim halben Igelball ist dies grundsätzlich auch möglich. Du solltest aber darauf achten, dass das Modell nicht zu groß ist.

Kleine halbe Igelbälle sind auch für die Selbstmassage geeignet. Der Vorteil besteht bei ihnen, dass sie nicht wegrollen und Du eine höhere Kontrolle über die Massage besitzt. So lassen sich Triggerpunkte präziser bearbeiten. Dafür wird die gesamte Massage aber als anstrengender empfunden. Denn anstatt den Ball zum Beispiel einfach unter Deinen Rücken gleiten zu lassen, musst Du immer den gesamten Körper bewegen. Der halbe Igelball bleibt dabei stabil auf demselben Punkt und bewegt sich nicht.

Eine viel größere Relevanz besitzt das Trainingsgerät aber bei der Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination. Dies betrifft vor allem Sportler, die nach einer Verletzung die Muskulatur auf sanfte Weise trainieren möchten.

Nach einer Verletzung des Knies ist es wichtig, dass die umliegende Muskulatur wieder zur alten Stärke findet und die Balance trainiert wird. Andernfalls könnte unter einer höheren Belastung die Verletzung aufgrund der Instabilität wieder eintreten.

Der halbe Igelball ist hervorragend als Trainingsgerät geeignet. Du stellst Dich entweder mit einem oder beiden Beinen auf die Oberfläche und wirst merken, dass es einige Kraft kostet, die Balance zu halten. Der weiche Kunststoff ist beweglich und Deine Muskulatur muss dagegen arbeiten, um das Gleichgewicht zu halten. Dies trainiert vor allem die Tiefenmuskulatur, welche beim herkömmlichen Krafttraining kaum angesprochen wird.

Auch für Kleinkinder kann der halbe Igelball ein sinnvolles Spielgerät sein. Es fördert die Koordination und dient zur Kräftigung. Somit werden Kinder in der Entwicklung gefördert und haben gleichzeitig Freude am Training.

Für wen ist dieses Gerät geeignet?

Ausgehend von der Wirkung lassen sich verschiedene Zielgruppen definieren.

Die erste Gruppe stellen Personen dar, die hauptsächlich die Massage genießen möchten. Hiervon profitieren vor allem diejenigen, die unter schmerzhaften Triggerpunkten leiden. Sind die Verspannungen sehr lokal konzentriert und ziehen sich nicht über den gesamten Muskel, kann mit dem halben Igelball der Punkt effektiv bearbeitet werden.

Wesentlich beliebter ist dieser halbe Ball aber in der Reha-Anwendung. Vor allem Sportler können dieses Gerät nutzen, um zügig wieder an das alte Leistungsniveau heranzukommen. Durch die verschiedenen Größen und Härtegrade werden unterschiedliche Schwierigkeitsgrade simuliert. Damit ist eine relativ risikofreie Belastung der Beine im frühen Stadium der Reha-Verlaufes möglich. Die Muskulatur und die Koordination werden gefördert, sodass schneller die volle Belastung möglich ist.

Die dritte große Zielgruppe stellen Kinder dar. In der heutigen Zeit leiden viele Kinder unter einem Bewegungsmangel. Elektronische Unterhaltung wird oftmals als interessanter angesehen und das kann dazu führen, dass die Koordination leidet und die Entwicklung verzögert ist. Mit einem halben Igelball lässt sich ganz spielerisch ein besseres Körpergefühl entwickeln. Somit wird das Gerät eher als Spielzeug angesehen, welches Spaß bereitet. Gleichzeitig wird aber die Bewegungsfähigkeit gefördert und die Gesundheit verbessert.

Der halbe Igelball ist sowohl als Trainingsgerät, als auch zum Spielen hervorragend geeignet.